Sexmöbel sind das Plus in deiner Wohnung. Ob Umzug oder Studi-Bude: Für Sexmöbel ist es nie zu spät. Unser Tipp: Warum normal, wenn es auch anders geht? Vergiss die Möbel für Normalos! Sexmöbel sind bequem und sehen gut aus. Du hast den Sex? Hier ist dein Möbel. Sexmöbel. Deshalb: Kaufen. Jetzt!

Du hast Glück, denn: Möbel machen Menschen! Umgekehrt funktioniert der Satz natürlich auch. Die erste Variante lässt aber tiefer blicken. Beispiel: Küchenbuffet. Das kennst du nicht? „Houston, wir haben ein Problem“, aber es gibt sie ja wirklich, die Menschen, die ihr Geld wiegen statt Münze auf Münze zu legen. Du Glückspilz!

Also: Eine Buffetschrank besteht meist aus zwei Teilen: Auf einem festen Unterschrank mit Schubladen und Einlegeböden ruht eine Vitrine für das gute Geschirr. Zu Zeiten unserer Großeltern stand das Buffet dann meist im Salon, also dort wo die Besucher das Porzellan auf den ersten Blick sahen. Bis heute gilt: Wer ein Buffet sein Eigen nennt, hat es zu bescheidenem Wohlstand gebracht und ist stolz auf das, was er im Leben erreicht hat. Wahrscheinlich hat er zudem ein Herz für Gartenzwerge mit Solarleuchte im Bauch. Noch ein Beispiel: „Bücherregal“. Es gibt eine Menge Menschen die ein Bücherregal haben, und es lohnt für Besucher, einen Blick auf den Inhalt zu werfen.

Tiefer gelegt: Wohnung bietet Spielspaß für Durchblicker mit Köpfchen

Bücher sind ein Spiegel der Seele, und so verspricht die Sichtung der vorhandenen Auswahl einen weitreichenden Einblick in die Gedanken des Gastgebers. Im Zeitalter der elektronischen Medien funktioniert dieser Trick übrigens auch bei einem Blick auf die gesammelten DVDs. Schwierig wird es nur in den Fällen, in denen der Fernseher größer ist als der Wohnzimmertisch. Du siehst: Möbel machen Menschen. Aber auf welchen Möbeln machen es Menschen?

„Im Bett!“ Stimmt! Umfragen bestätigen: Betten sind das bevorzugte Sexmöbel der Frau. „Auf einem Stuhl!“ Stimmt auch. Für Männer sind Stühle das Sexmöbel Nummer Eins. „Waschmaschinen?“ Bedingt. Waschmaschinen sind in solchen Fällen lustverstärkend, in denen „Sie“ sich darauf setzt und „Er“ – zum ersten Mal – versteht, wie die Sache mit dem Schleudergang gedacht ist. Wir merken uns: Bei Sexmöbeln ist Fantasie gefragt. Wie aber steht es bei einem Erotikmöbel, das keine Fragen offen lässt? Was ist mit Liebesschaukeln, Tantraliegen, dem Strafbock und der Fickmaschine?!

Abgucken erlaubt: Römer geben Vorbild für Wohn-Kombinationen zum Leben und Lieben

Wir finden das Thema ist spannend, denn es gibt ungezählte Möglichkeiten, Sexmöbel in deiner Einrichtung zu tarnen: Das bekannteste Sexmöbel ist gewiss eine Liebesschaukel. Die übliche Liebesschaukel besteht aus einem Gurtsystem und hat einen Befestigungspunkt unter der Decke. Dieses Modell erfüllt seinen Zweck, ist aber – gegenüber Nachbarn und Schwiegereltern – nur schwer zu rechtfertigen. Die Liebesschaukel, die zur Einrichtung passt, ist eine gelungene Mischung aus Fitnessgerät und Strandliege. Da darf dann auch die nette Studentin mal Probe drauf sitzen, die mittwochs immer zur Nachhilfe kommt.

Eine ähnlich gelungene Kombinationen ist ein Erotikmöbel zum Liegen und Sitzen. Wir denken dabei an eine besondere Couch, die sich mit ihrer geschwungenen Form eurem Körperbau anpasst. Das funktioniert auch beim Sex. So etwas gab es schon vor 2.000 Jahren. Die Römer lagen auf ähnliche Weise zu Tisch. Seinen gängigen Namen bekam das lectus tricliniarus um 1700 in Frankreich. Der lange Stuhl, die Chaise longue, war erfunden und alle vergleichbaren Erotikmöbel bauen auf diesem Vorgänger auf.

Von wegen „Keller“: SM-Freude beginnt gleich hinter der Haustür

Abhängig von deinem Geschmack passt auch die Diele zum Strafbock: Der Raum, in dem ihr Schuhe und Mäntel ablegt, bietet eine ideale Umgebung für Sex, SM-Spiele und alle Freunde der härteren Gangart. Unser Tipp: Seid erfinderisch! Die Garderobe darf ruhig ein wenig mehr aushalten; schon laden euch die Stangen, Streben und Haken zum Fesseln und Binden. Der Schirmständer bietet die natürliche Umgebung für Gerten und Rohrstock und der Strafbock ist eine Sitzgelegenheit, um Schuhe anzuziehen und die Jacken darauf abzulegen. Wie wäre es zudem mit einem Sklavenstuhl? Du merkst: deine Möbel haben viele Gesichter.

Viel Gesichter trägt auch deine Fickmaschine. Bei genauerem Hinsehen ist eine Fickmaschine kein Sex-Möbel im Sinne des Wortes. Sie ist nicht einmal ein Möbel. Sie ist ein Accessoire zum Möbel und sorgt, an oder in deinem Erotikmöbel, für zusätzlichen Spaß an der Backe – oder dazwischen. Wenn du aber zu den Menschen gehörst, die lieber selber Hand anlegen, verzichtest du auf solches Zubehör und konzentrierst dich auf Formen und Farben: Moderne Materialien und Schaumstoffe verleihen deiner Fantasie Flügel, denn: Der Freiflug geht auch ohne Liebesschaukel!

Ausgezeichnet: Einrichtung lädt zu Experimenten und heißen Spielen zu zweit und im Kreis

Beim Liberator ist der Name Programm und gemeint sind nicht die schweren Bomber der US-amerikanischen Streitkräfte. Andererseits sind Liberator Sex-Möbel eine bombige Sache. Wenn du bei der Wahl deiner Möbel und Wohnaccessoirs darauf achtest, dass der Sex nicht zu kurz kommt, ist es gewiss eine gute Idee, deinem, oder dem kleinen Freund deiner Freunde die Freiheit zu gönnen, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen. Mach ihn zum Liberator und wenn du Glück hast, gibt es sogar einen Orden.

Du siehst Erotikmöbel gibt es für wohl jeden Geschmack. Um so wichtiger ist es, dass die Liebesschaukel und ähnliche Sex-Möbel zur Einrichtung passen. Vielleicht gehörst du ja auch zu den Glücklichen, die eben dabei sind einen Umzug zu planen, oder du hast die Möglichkeit, ein komplettes Spielzimmer auszustatten. Die Nachbarn haben schließlich auch ihren Bastelkeller. Was dem einen der Schwingschleifer, ist die Liebesschaukel dem anderen, und so hat jeder sein Hobby. Es gibt keinen Grund für ein schlechtes Gewissen. Wenn der Platz nicht für ein Spielzimmer reicht, hilft eine Kombination aus Fantasie und Erotikmöbeln, dem Sex auf die Sprünge:

Bewusst sein: Geheimer Kick bringt neuen Schwung in alte Gefühle

Betten und Stühle, hin oder her. Schon das Bewusstsein, dass sich die hübsche Nachbarin da eben vollkommen ahnungslos auf deinem bevorzugten Sexmöbel niedergelassen hat, ist eine Erfahrung, die dir andere Möbel verwehren. Wir merken uns: Sex-Möbel sind ein Geheimtipp für Raumgestalter der besonderen Art; Menschen wie dich. Und was kommt jetzt? Das ist einfach: Kaufen. Du kaufst deine Sex-Möbel: Jetzt!