Sex ist geil. Sex mit Dildos ist geiler. Noch geiler ist der Sex mit Dildos am laufenden Band: Die Fickmaschine macht glücklich. Deine Fickmaschine schenkt dir das Vergnügen auf Knopfdruck. Hol dir den Orgasmus nach dem Orgasmus. Kauf deine Fickmaschine. Tu es. Kaufen, jetzt!

Leichte Lösung

Das waren noch Zeiten! Die Männer hatten Bärte und die Koteletten gingen fast bis zur Nasenspitze: Wir schreiben das Jahr 2525 und „Zager and Evans“ besingen die Schwierigkeiten im Alltag der Menschen um 1969. Oder war es anders herum? Wie dem auch sei: Das Jahr 5555 kommt bestimmt. Weil wir das aber wahrscheinlich nicht mehr selbst erleben, gibt es die Fickmaschine schon heute.

„Fickmaschinen?“ Stimmt, denn wenn du eben noch dachtest, dass wir hier geheime Botschaften über mystische Zahlen verteilen, müssen wir dich leider enttäuschen. Es geht um Fickmaschinen bzw. Sexmaschinen. Das sind die Apparate, die deinen Wohnzimmersessel zum Leben erwecken. Eine Fickmaschine ist reine Magie – nur geiler. Wie das geht, erzählen wir dir in unserem nächsten Kapitel, nun also: „Die Fickmaschine, ihre Aufzucht und Pflege“.

Rhythm is a dancer

Bei näherem Hinsehen ist die Fickmaschine eine Kombination aus Dildos und einer Mechanik, deren Zauber du dich meist nicht mehr entziehen kannst. Der Grund ist einfach: Du liegst auf einem Sexmöbel und kannst dich nicht mehr bewegen. Die Szene kommt dir bekannt vor? Stimmt. 1964 liegt der junge Sean Connery (alias „James Bond“) auf einem reingoldenen Tisch. Anstelle des Dildos steuert Gert Fröbe („Auric Goldfinger“) einen zischelnden Laserstrahl. Mit verschwommenem Blick betrachtet Goldfinger das schmelzende Metall: „Das ist Gold, Mr. Bond. Mein ganzes Leben war ich verliebt in seine Farbe, seinen Glanz und seine göttliche Schwere. Ich mache jedes Geschäft, das meinen Vorrat aufstockt.“ Seien wir ehrlich: Ist das nicht fies?! Und dabei geht es nur um Laser und Gold! Was hätte alles passieren können, wäre Guy Hamilton (so hieß der Regisseur), auf den Gedanken gekommen, die Szene mit einer Fickmaschine zu drehen? Wenn wir uns da etwas wünschen dürften: Wie wäre es mit Honor Blackmann („Pussy Galore“) auf dem goldenen Tisch? Immerhin war da der Name Programm. Zurück zur Fickmaschine.

Wir merken uns: Fickmaschinen sorgen für den Orgasmus nach dem Orgasmus. Und noch einer. Und dann fängt es an, geiler zu werden, denn: Die Chancen stehen gut, dass nicht du es bist der den Schalter bedient. Wenn doch, bist du entweder ein böser, böser Junge (oder ein böses, böses Mädchen) oder du interessierst dich für eine dieser fantastischen Liebesinseln, die aber – so die Vorhersage von „Zager and Evens“ – erst im Jahr 5555 erfunden werden. Ist es da nicht ein Glück, dass sich auch Nostradamus geirrt hat?

Ein neuer Tag

Mit dem Weltuntergang ist es ja ohnehin eine seltsame Sache. Wir haben natürlich kein Ahnung wie du das jetzt siehst, aber: Unverhofft kommt oft. Bevor es zu spät ist, solltest du heute noch zuschlagen. Wir haben die Fickmaschinen zum Weltuntergangs-Preis. Du willst sie? Du kriegst sie. Du musst nur? Richtig. Kaufen. Die Sexmaschine. Tu es einfach. Jetzt!

Es ist kein Thema für jeden, aber die meisten können damit etwas anfangen: „Willkommen in der Welt des unkontrollierbaren Rein und Raus.“ Übrigens: Wir sprechen über Fickmaschinen, nicht über den Schlussverkauf bei „Charme & Anmut.“ Also: Fickmaschinen sind ein Wunder der Technik. Warum das so ist? Das ist einfach: Eine Fickmaschine muss nicht nur laufen wie ein Uhrwerk, sondern sollte auch präzise ticken. Sonst wird das nichts mit dem Orgasmus. So gesehen ist es erstaunlich, dass die meisten Fickmaschinen, die der Markt bietet, nicht aus Manufakturen zwischen Basel und Lugano stammen. Mit den Uhren klappt das doch auch. Also: „Fickmaschine. Da stellen wir uns doch mal janz dumm ….“

Eine Fickmaschine braucht, wer selber keine Hand mehr frei hat und auch sonst ein Problem, sich zu bewegen. Die Fickmaschine ist wie Zwangsbeatmung und Zwangsernährung. Nur anders und: Die Fickmaschine macht deutlich mehr Spaß. Weil die Götter aber vor den Spaß die Arbeit gesetzt haben – auch wenn uns diese, im Fall der Fickmaschinen, die Fickmaschine abnimmt –, ist es sinnvoll einen Blick auf die Technik, genauer die Mechanik, zu werfen. Ohne die geht es nämlich nicht und eine Alternative ist ausgeschlossen, es sei, man(n) müsste selber (wieder) ran. Das wäre geiler, muss aber nicht sein, der Technik sei Dank. Oder bügelst du etwa gerne?!

Missverständnis: Klartext von früher sorgt für Erröten im Alltag

„Bügeln?!!“ Natürlich, oder hattest du gedacht, wir sprechen über Sex? „Ficken“ ist ein altehrwürdiges Wort unserer Sprache und es deutet auf eine Bewegung vor und zurück, vor und zurück, vor und zurück. In der Folge wird deutlich, welchen Beruf ein sehr früher Vorfahr deines Nachbarn ausgeübt hat, der auf den schönen Namen „Fickeisen“ hört: Entweder hatte der Urahn funktionierende Bügeleisen gefertigt, oder im Auftrag der Reichen die Wäsche gebügelt. Auch beim Spielen von „Mühle“ gibt es die „Fickmühle“ – so heißt es tatsächlich, wenn es gelingt, zwei benachbarte Reihen so aufzubauen, dass man, durch das Hin- und Herschieben eines einzelnen Spielsteines je eine Mühle erschließt. Die angesprochene Bewegung – vor, zurück, vor, zurück – findet sich auch in einer anderen Bedeutung des Wortes „ficken“, nämlich als eine Strafe mit Peitschen, Rute & Co. So gesehen wäre also das Peitschenrad, versehen mit einem entsprechenden Antrieb, eine Fickmaschine – bloß ohne die Dildos. „Da bist du gefickt!“, im Sinne des Wortes.

Damit eine Fickmaschine nun tut, was der Name verspricht, ist es wichtig, dass Steuerung und Antrieb funktionieren, wie du es von einem schweizer Uhrwerk erwartest und: Wenn dir selber die Lust auf das Bügeln vergeht, führt kein Weg an der Technik vorbei. Oder an der Mechanik? Hier kommt die Lösung, denn die Mechanik ist die Lehre von der Bewegung von Körpern unter dem Einfluss von Kraft. Wo wir also bislang gedacht hatten, dass wir normalen Sex bis zum Orgasmus hätten (=die Bewegung von Körpern unter dem Einfluss von Kraft), hatten wir immer Mechanik. Ist das nicht furchtbar? „Ach, fick dich!“

Hier baumelt die Seele: Kurze Anleitung für einen perfekten Abend mit dir, dich und du

Wo wir eben darüber sprechen, und für den Fall, dass alle Hemden gebügelt, das Kaminholz gesägt und sämtliche Teppiche ausgeklopft, will sagen „gefickt“, sind: „Du hast jetzt Feierabend!“ Und es kommt besser: Wie wäre es jetzt mit einer schönen Massage? Von Innen. Das geht nicht? Und wie das geht, denn deine Sexmaschine samt Dildos macht’s möglich. Vergiss jetzt die Sache mit Bügeln und Prügeln. Hier geht es um dich und deinen Feierabend. Wir stellen uns das so vor: Du hast schön heiß geduscht, dich von Kopf bis Fuß mit deiner Lieblings-Creme verwöhnt und jetzt wird es Zeit für die gemütliche Chaiselongue mit eingebauter Sexmaschine.

Auf deinem Weg auf die Liege planst du noch einen Kurzstopp im Schlafzimmer. Da warten deine Dildos auf ihren Einsatz und du suchst dir einfach den schönsten aus. Dildos sind ein uraltes Kulturgut der Menschheit und passen entsprechend ganz prima zu dem uralten Kulturwort, dass in deinem Wohnzimmer darauf wartet, dich komplett zu entspannen. Wie geil ist das denn?!

„Geil“ ist übrigens auch eines jener Worte, die wir heute einfach nicht mehr richtig verstehen. Unsere Vor-vor-vorfahren bezeichneten ein Zustand überschwänglicher Lebensfreude als „geil.“ So gesehen dreht unsere Jugendsprache das Rad der Zeit um ein Gutteil zurück, wenn von einer „geilen Party“ die Rede ist. Das hätten auch unsere Ahnen im 14. Jahrhundert verstanden. Zugegeben, die Sache mit der „Party“ müssten wir wahrscheinlich erklären. Geiler gibt es übrigens auch. Da ist nur der Wortstamm ein anderer. Der „Geiler“ war ein Bettler, Betrüger und Schlitzohr. Unter Touristen – etwa in Speyer – gibt die „Geiler Gasse“ bis heute einen Anlass zu zahlreichen Späßen. Im Mittelalter war das schlicht der Teil der Stadt, in dem all jene untergebracht wurden, denen die Bürger nicht gerne im Dunkeln begegnen. Zurück zur Sexmaschine:

Gut geschmiert: Paradies lockt mit Bilderbuchstart zu fesselnden Träumen auf Wolke sieben

Heißer ist es nämlich schon, dem rhythmischen Hin und Her – wir wissen jetzt, „Ficken“ ist kein „böses Wort“ – ausgesetzt zu sein und sich (vielleicht) nicht wehren zu können. Mit der Sexmaschine spricht nichts gegen deinen dritten und vierten und fünften Orgasmus. Wichtig ist es, an das Schmiermittel (für die Maschine) und das Gleitmittel (für dich) zu denken. Unser Tipp: Leg dir das Gleitmittel zur Fickmaschine einfach mit ins Paket. Bei Gleitmittel und Dildos solltest du einen einfachen Grundsatz beherzigen: „Silikon mit Silikon geht gar nicht“.

Fällt deine Wahl auf eine Fickmaschine samt Dildos aus Silikon, ist es sinnvoll auf ein Gleitmittel auf Wasserbasis zu achten. Und wenn du eben dabei bist: Denk an den Toyreiniger! Wasser und Seife bieten für Fickmaschinen und Dildos garantiert keine Lösung, die auf Dauer befriedigt. Orgasmus hin oder her. Und nun ist es an dir: Du willst den Spaß mit rein und raus und rein und raus? Das ist gut! Denn: Du willst eine Fickmaschine! Fickmaschinen gibt es hier. Du musst sie nur kaufen. Tu es einfach. Fickmaschine kaufen. Jetzt