Was die Großmutter noch wußte: Dildos bringen Spielspaß aus der Steinzeit ins Morgen

Stampfende Schritte in flüsterndem Gras. Mit leisem Ruf fährt die junge Frau von ihrem Lager aus Laub. Im schwachen Funkeln der Glut, Rest eines Feuers, strecken sich mystische Muster auf bronzener Haut. Golden tasten die Strahlen der aufgehenden Sonne über den Horizont. Fröhliches Lachen klingt von dem Eingang der großen Höhle. Hinter den Bäumen murmelt der Bach. Das Wasser ist kühl und so klar, dass ihn die Menschen, die eines Tages das nahe gelegene Tal besiedeln, die „Ach“ nennen werden, „das Wasser“.

Dildos: Das uralte Spielzeug der Götter

Von alledem ahnt die junge Frau nichts: Geschickte Finger zeichnen den Umriss des mächtigen Bären auf kalkweißem Stein. Heute ist ein guter Tag! Die Frau bindet ihre langen Haare zu Zöpfen und tritt aus der Tür ihrer winzigen Hütte. Nur einen Steinwurf von dem Eingang der mächtigen Höhle hatte sie die zähen Ruten der Weiden zu Gittern geflochten. Pflanzenreste, Lehm und das Wasser der Ach hatten ihr geholfen, die Wände zu dichten. Dann war der Tag gekommen, an dem sie die Höhle verlassen musste, um mit der Göttin zu sprechen.

griechischer antiker Dildo

Sieben Mal hatten die Strahlen der Sonne seither den Eingang der Hütte berührt. In sieben Nächten hatte sie die unheimliche Stille umgeben. Sieben Nächte hatte sie versucht, die Göttin gnädig zu stimmen. Sie hatte aufgehört, die Momente zu zählen, in der sie der Göttin ganz nahe gekommen war. Immer war ihr Stöhnen und Flehen ohne Antwort geblieben. Erst in der letzen Nacht hatte ihr die Göttin im Traum den Kopf eines Bären gezeigt. Nun ist die Göttin mit den Jägern des Stammes.

Schon die Steinzeitmenschen hatten ihren Spaß mit Dildos − der Prototyp des Dildos ist zirka 26.000 Jahre alt

26.000 Jahre sollen vergehen, bis Menschen die Fragmente der Zeichnungen entdecken, die das Leben unsere frühen Vorfahren in der Gegend des heutigen Schelklingen bezeugen; die Archäologen der Universität Tübingen staunten nicht schlecht, als ihnen, im Juli 2005, unter den zahlreichen Fundstücken auch ein steinerner Dildo begegnet. Das erste bekannte Sexspielzeug der Geschichte ist 19,2 cm lang und hat einen Durchmesser von rund drei Zentimetern. Natürlich ist es völlig ungewiss, ob die Frauen der frühen Steinzeit ihren Dildos einen kultischen oder rituellen Zusammenhang beigemessen haben. Tatsache ist, der Dildo ist das älteste bekannte Sexspielzeug der Menschheitsgeschichte und, ähnlich vielschichtig und wechselhaft wie unsere eigene Geschichte, begleitet uns die Evolution des Dildos durch die Jahrtausende.

RedStore Tipp

Eine große Auswahl an Dildos von führenden Marken − wie z.B. Fun Factory oder VibeTherapy − findest du auch in unserem Katalog. Einfach hier versandkostenfrei bestellen und losshoppen.

Dass Dildos bis heute geeignet sind, Abwechslung in die einsamen Stunden der unterschiedlichsten Lebenslagen zu bringen, beweist ein unübersehbares Angebot in den Sexshops (und Museen) der Welt.

Allen gemeinsam ist die Art ihrer Anwendung: Dildos erfüllen ihren Zweck geräuschlos und überall dort, wo es dir und / oder deinem Partner (m/w) Freude bereitet.

 

Durex-Gleitmittel mit Erdbeergeschmack passt auch zu Dildos

Was jede(r) über Dildos wissen sollte

Bevor der Spaß beginnt – und damit du im Sexshop deines Vertrauens eine gute Figur machst –, scheint es uns sinnvoll, einen wichtigen Unterschied klar zu stellen: Dildos brauchen Hilfe; wahlweise von dir oder einer befreundeten Hand, denn: Deinem Dildo fehlt Bewegung! Im Gegensatz zu ihren brummigen Verwandten, den Vibratoren, bieten Dildos eine (oft) kunstvoll verzierte Nachbildung der männlichen Geschlechtsorgane und wir wissen, dass sich auch letztere – mit zunehmendem Alter – eher selten freiwillig bewegen. Bei einer nachgewiesenen Geschichte von über 26.000 Jahren solltest du also Nachsicht mit deinem Dildo üben und – wo wir eben über „Übung“ sprechen – beim Üben das Gleitmittel nicht vergessen.

Auf das richtige Gleitmittel kommt es an!

Die Grundregel im Zusammenhang zwischen Sexspielzeug, etwa von You2Toys und Gleitmittel lautet: „Silikon mit Silikon geht gar nicht!“. Soll dein künftiger Dildo also im wertigen Silikon-Mantel daherkommen, solltest du unbedingt darauf achten, ein Gleitmittel auf Wasserbasis zu verwenden. Die Friedhöfe sind voller Sexspielzeug aus Silikon, das sein Leben als stolzer Dildo begonnen hatte, um als klebrige Masse in den Mülltonnen der Geschichte zu enden. In diesem Zusammenhang: Wir raten angesichts der Möglichkeit einer chemischen Reaktion der Inhaltsstoffe dringend davon ab, Sexspielzeug (aus Kunststoff) zu kombinieren und: Kerzen sind keine Dildos (auch nicht solche, die in Form eines gigantischen Penis gegossen wurden) Das Wachs schmilzt bei Körpertemperatur und der Notarzt hat wichtigere Aufgaben, als … na, das kannst du dir denken.

Fünf Dinge, die du dir unbedingt merken solltest:

Unsere Empfehlung

Für Dildos aus Silikon einfach hier klicken!

  • Keine Kerze in die Muschi stecken!

  • Darauf achten, dass dein Sexspielzeug frei von Phathalat und Tulol ist!

  • Sexspielzeug aus Silikon nur mit Gleitmitteln auf Wasserbasis verwenden!

  • Silikon mit Silikon klappt gar nicht!

  • Dildos nur im Fachhandel kaufen, z.B. direkt online bei RedStore.de

 

transparenter Dildo aus Acryl, Silikondildo und Dildo aus Glas

Von Acryl über Silikon bis hin zu Glas: Dildos gibt es für wirklich jeden Geschmack. Bestimmt auch für deinen! :)

Die Kunst der Liebe an und für sich

Wer sich heute durch die Kataloge der einschlägigen Hersteller schmökert, staunt über die schiere Vielfalt der angebotenen Dildos. Es gibt kaum ein Material, das nicht zur Luststeigerung an geeigneter Stelle beitragen würde. Dem persönlichen Geschmack sind keine Grenzen gesetzt.

Interessant ist es, zu sehen, dass das Feld zwar durch die schiere Masse der Plastik-Pimmel dominiert, die Frau von Welt aber – seit über 26.000 Jahren – auf stilvolle Dildos aus Stein und Holz abonniert zu sein scheint. Doch – Hibiskus hin und Blumenranke her – ein Dildo soll vor allen Dingen eines, er soll seiner Besitzerin Freude bereiten.

Schon bald also ersannen Frauen von Alaska bis Australien über Wege, dem stummen Gefährten unserer Steinzeit-Schönen zu neuen Reizen zu helfen. Inspiriert durch die eindeutige Form des Dildos war es höchste Zeit, dem allgemeinen verbreiteten Sexspielzeug ein paar derjenigen Eigenschaften zu verleihen, die Frauen bislang nur von dem Umgang mit den Vorbildern ihrer Dildos kannten:

Unsere Empfehlung

Das richtige Gleitgel für Dildos in allen Formen und Farben findest du hier!

Ein Dildo sollte wachsen können – am besten in der Muschi. Ein Dildo sollte sich zum passenden Moment in seiner Freundin ergießen. Ein Dildo sollte heiß sein – na, wenigstens handwarm – und frau sollte ihren Dildo melken können, am besten so, dass das Ergebnis ihrer Bemühungen schmackhafter wäre, als es das Original vermuten lässt. Ideal wäre ein solcher Dildo schließlich, würde er das lustvolle Kribbeln widergeben, das dem sehnsüchtig erwarteten Höhepunkt vorausgeht.

Farben und Formen von Dildos

Dein Frauenarzt empfiehlt: Dildos in allen Farben und Formen für mehr Spaß und Wohlbefinden

Wer von euch, ihr Lieben, nun müde mit der Schulter zuckt und abwinkt: „Das gibt es doch längst, von You2Toys und anderen“, hat Recht: Der Blick in die Kataloge und Regale moderner Sexshops zeigt unter anderem Dildos, die sich, mittels handlicher Ballonpumpen, den individuellen anatomischen Gegebenheiten ihrer Freundinnen anpassen.

Ganz ähnlich funktioniert ein Dildo, der beim Zusammendrücken des Schaftes eine beliebige Flüssigkeit aufnimmt, um sie im geeigneten Moment über oder in seine Benutzerin zu ergießen. Mit einem besonderen Gel gefüllt sorgt der Wärmedildo für das wohlige Kuscheln auf dem einsamen Ritt zum Höhepunkt und den lebendigen Dildo hat – im Jahre 1883 der englische (Frauen-) Arzt Mortimer Granville zum Patent angemeldet. Bekannt geworden ist der „Granville Hammer“ als der erste elektrisch betriebe Vibrator der Welt.

 

Von wegen unbeweglich: Als die Dildos laufen lernten

Nicht entgangen ist dem aufmerksamen Leser, dass die genannten Eigenschaften dieser (vergleichsweise jungen) Generation von Dildos vor allem mit dem Material verbunden sind, aus dem die meisten dieser Dildos, etwa von You2Toys, bestehen: Wir schreiben das Jahr 1893 als Charles Goodyear auf den Gedanken kommt, dass Gummi entsteht, wenn man einem bislang weitgehend nutzlosen Baumsaft, dem Kautschuk, Schwefel beimischt. Eine denkwürdige Erfindung, gewiss, aber was ist das Jahr 1898 angesichts der 26.000 Jahre, in denen es Frauen leid wurden, sich das Gefühl der inneren Leere durch kunstvolle aber kalte Hibiskusblüten oder steingewordenen Blumenranken zu vertreiben? Eben.

weibliche Marmorstatue der alten Griechen

Die alten Griechen waren weniger verklemmt als wir heute: Für sie war der Dildo ein treuer Begleiter mit vielen Vorzügen

Schon die alten Griechinnen wussten: „selbst ist die Frau“ funktioniert am Besten!

„Selbst ist die Frau“ lautete das Motto und so waren es die alten Griechen – genauer, die alten Griechinnen – die etwa 500 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung auf den Gedanken kamen, ihren „Olisbos“ – unter diesem Namen war der Dildo zur Zeit des klassischen Altertumes bekannt – mit warmer Eselsmilch zu füllen. Zentrum der Produktion von Dildos aus Ton, Glas oder Leder war die Hafenstadt Milet, ein Ort, etwa 80 Kilometer südlich des heutigen Izmir gelegen. Die Historiker gehen davon aus, dass der Dildo von hier aus seinen Siegeszug um das Mittelmeer angetreten hat.

Darüber, wie unbekümmert der Umgang der Menschen dieser Zeit mit ihren Dildos gewesen sein muss, berichtet die Geschichte einer jungen Frau namens Metro: Letztere nutze die Abwesenheit ihres Ehemannes für einen Besuch bei ihrer Freundin Coritto mit dem Ziel, deren Olisbos zu leihen. Die Quelle berichtet, dass Metro ihren Besuch enttäuscht abbrach, als sich herausstellte, dass Coritto ihren Dildo eben an eine andere Bekannte verliehen hatte.

Zum Glück legen wir heute viel Wert auf Hygiene – RedStore.de hat Dildos aus folgenden, unbedenklichen und leicht zu reinigenden Materialen:

  • ABS-Kunststoff

  • Acryl

  • Edelstahl poliert

  • Latex

  • PVC-Kunststoff

  • Silikon

  • TPE/TPR-Kunststoffe

Mit hoher Wahrscheinlichkeit weitergegeben wurde hingegen die Information darüber, welche Pflanzen, Früchte, Wurzeln und Pilze sich in der feucht-warmen Umgebung der weiblichen Liebesgrotte besonders bereitwillig ausdehnen. Ziel war es, auf diese Weise dem Verhalten des eben abwesenden, männlichen Gegenstückes möglichst nahe zu kommen. Letzterem Zweck diente schließlich auch der Godemiché, eine spritzige Erfindung aus dem Land der Liebe; tatsächlich aber sind solche und ähnlich verfeinerte Formen der weiblichen Selbstbefriedigung aus nahezu allen Regionen und Zeitaltern unseres Planeten überliefert.